Hopfensperger-Aphorismen
Hopfensperger-Aphorismen

Kategorie "Philosophie"

Die Philosophie und die Aphoristik gehören zusammen - spätestens seit Schopenhauer und Nietzsche. Als Philosophin habe ich natürlich eine eigene Sichtweise von der Welt. Auch ich habe den ein oder anderen philosophischen Aphorismus verfasst. Meine philosophischen Aphorismen beinhalten in der Regel kleine Denkrätsel oder die zusammengefasste Form großer Philosophiefragen. Einige dieser Aphorismen mögen große Fragezeichen aufwerfen. Erst ein kleiner Einblick in die Philosophie stellt den Zusammenhang her. Viele (nicht alle) meiner Texte in dieser Rubrik sind einfach Antworten auf Denkprozesse berühmter Philosophen/innen und von ihnen inspiriert.

  • Loslassen bedeutet Abschiednehmen können. Sich von seinen eigenen Ansichten von Zeit zu Zeit schmerzfrei verabschieden zu können, führt zur inneren Freiheit und eine Vielzahl von inneren Freiheiten summiert sich am Ende zur Weisheit. (S.H.)
  • Gott ist nichts anderes als die Bezeichnung für die Kapitulation des Menschen vor der Unvorstellbarkeit des Unendlichen. (S.H.)
  • Als einzigem Lebewesen der Welt ist dem Menschen die Gabe zur Logik gegeben worden, welche er dazu benutzt, eben diese Gabe als logische Konsequenz aus seinem Handeln heraus auszuschalten. (S.H.)
  • Eine Löwenmähne adelt den Pavian nicht. (S.H.)
  • Die liebgewonnene Habe, von der zu lösen uns so schwer fällt, mag mit anderen Augen betrachtet eine Fessel sein, die man nun endlich abzustreifen in der Lage ist. (S.H.)
  • Das Leben beginnt mit nichts und endet mit nichts. Nur die Erinnerungen zeigen, dass dazwischen Fülle lag. (S.H.)
  • Das Denken ist wie ein Leuchtturm in der Nacht: Es weist dir den Weg durchs Leben, vorausgesetzt, es ist angeschaltet. (S.H.)
  • Ein Philosoph wird sein Denken nur aus zwei Gründen beenden: Entweder er stirbt oder er erlangt Weisheit!  (S.H.)
  • Wenn es um den Lebenssinn geht, benehmen wir uns wie blind Suchende. Dabei sollten wir zu Entdeckern werden! (S.H.)
  • Gegenwart ist Vergangenheit, sobald wir uns ihrer bewusst werden. (S.H.)
  • Wir Menschen haben nicht Angst vor dem Tode. Wir wissen um unsere Endlichkeit. Es ist die Willkür des Todeszeitpunktes, die uns das Fürchten lehrt. (S.H.)
  • Der Tod Gottes ist die Geburt des modernen Götzentums. (S.H.)
  • Um die Klarheit zu erkennen, sollte man die Kloßbrühe betrachten statt sie gierig zu schlucken. (S.H.)
  • In fremden Schuhen zu wandeln erzeugt mehr Blasen. (S.H.)
  • Auch durch eine rosa Brille bleibt der Nebel trübe. (S.H.)
  • Es gibt kein Land schöner und weiter als das Reich der Phantasie! In ihrer unendlichen Weite erleben wir uns nicht in unserer Kleinheit, sondern wachsen als Schöpfer in unserer Größe über alles hinaus! (S.H.)
  • Die Wahrheit ist die Grundlage von allem. Wäre dem nicht so, hätte „lügen“ ein verbales Gegenstück.  (S.H.)
  • Schönheit ist da zu finden, wo Außergewöhnliches das Alltägliche durchdringt. (S.H.)
  • Viele fragen nach dem Sinn des Lebens. Die Antwort liegt aber nicht im Suchen, sondern in der Erkenntnis, dass unser Leben uns nur zu einem einzigen Zweck geschenkt wurde: Wertschätzung allen Seins durch positive, stetige, nutzbringende Weiterentwicklung! (S.H.)
  • Vergänglichkeit steigert den Wert. (S.H.)
  • Furcht ist ein Zeichen der Seele, dass man begriffen hat worum es geht. Mut oder Feigheit hingegen sind die handelnden Konsequenzen daraus! (S.H.)

  • Dankbarkeit ist nur so lange eine Wohltat, wie sie in Diskretion erwiesen wird. (S.H.)
  • Wunsch und Absicht unterscheiden sich darin, dass der Wunsch rein gedanklich bleibt, während die Absicht mit Handlungswillen verknüpfter Gedanke ist. (S.H.)
  • Das Wesen der Philosophie ist themenzentriertes Denken in die Tiefe, ihre Nahrung aber der gedankliche Austausch. (S.H.)
  • Der Klügere gibt nach - der Weise vor. (S.H.)
  • Gedankenverdichtung mit Sinn zu Papier gebracht ist Wortkunst. (S.H.)
  • Kontrast ist die Basis des Erstrebenswerten. (gewidmet Tatjana Bruckmaier) (S.H.)
  • Die Vergangenheit ist so gelebt, wie die Zukunft noch unerforscht ist. Die Gegenwart ist Wahrheit.  (S.H.)
  • Vorfrühling und Spätsommer sind für Realisten nichts als Schönfärbereien. (S.H.)
  • Qualia-Problem: Winterweiß, Frühlingsgelb, Sommergrün und Herbstbraun lassen sich keinen Hexadezimalcodes zuordnen.  (S.H.)
  • Zeitbetrachtung aristotelisch: Die Zukunft ist nicht das Ergebnis aus der Addition vieler einzelner Gegenwarten. (S.H.)
  • Reifer werden bedeutet, die Begehrlichkeiten des Augenblicks intensiveren Prüfungen zu unterziehen. (S.H.)
  • Apokalypse? Jede Gegenwart kennt ihre eigene. (S.H.)
  • Beweis löscht Glauben.

Das Copyright bei allen Aphorismen liegt bei (c) Sigrun Hopfensperger (Hopfensperger-Aphorismen)

Zuletzt aktualisiert am: 30.10.2015

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