Hopfensperger-Aphorismen
Hopfensperger-Aphorismen

Kategorie "Liebe und Freundschaft"

Es gibt kaum ein Themenfeld, das uns Menschen ratloser macht, als die Liebe oder die Freundschaft. Gerade in diesem Bereich haben wir einen unstillbaren Hunger nach geistiger Nahrung.

  • Manchmal hassen wir einen Menschen nur deshalb, weil wir ihn lieben, ohne es zu wissen. (S.H.)

  • Hass kann auf folgendem basieren: Rache - wenn jemand uns Schlimmes angetan hat. Erbschaft - wenn wir die absurden Gedanken unserer Vorfahren übernehmen. Liebe - wenn ein Gefühl in uns stärker ist als unser vernünftiger Wille. (S.H.)

  • Trennung ist nicht gleich Trennung: Man kann Abschied nehmen mit klaren Worten und Wege fürs Loslassen ebnen, so handelt der Mutige. Man kann sich auch wortlos umdrehen und ein unglückliches Häufchen Ratlosigkeit hinterlassen, so handelt die Mehrheit. (S.H.)

  • Geschenke sind dazu da, spontane Freude zu bereiten. Traurig dabei ist, dass manche Menschen dies mit weiterreichenden Absichten verknüpfen. Noch trauriger ist, dass Beschenkte in eben jenem Wissen so reagieren, als seien weiterreichende Absichten damit verknüpft. Die Geburtsstunde einer neuen freundlichen Spontaneität entpuppt sich somit sofort als eine Fehlgeburt. (S.H.)

  • Freundschaft ist Liebe, bei der die Erotik ausgespart bleibt, denn sie ist körperliche Attraktion, die keine Garantie für seelischen Gleichklang und Dauerhaftigkeit übernimmt. (S.H.)

  • Der Kampf trampelt einem ungeschickten Jüngling gleich, um jene zu wecken, die noch schlafenden Herzens sind. Das Ende indes schleicht auf leisen Sohlen, um den Schlafenden das Erwachen zu ersparen, das mit schmerzendem Griff das Herz von der Endgültigkeit des Verlusts überzeugt. (S.H.)

  • Eine Hochzeit ist nicht der Anfang, sondern das Ende einer langen Reise zweier Herzen auf der Suche nach Geborgenheit.  (S.H.)

  • Die Liebe ist eine tiefere Wahrheit, die sich in Worten nie vermitteln lässt. Aber schweigend finden Herzen zueinander, wenn sie nicht in Sprache eingemauert werden.  (S.H.)

  • Trauer ist der Abschiedsprozess des Herzens, Trennung des Verstandes.  (S.H.)

  • Liebe macht aus Aufgabe Hingabe. (gewidmet Marco Bültermann und Gérard Weill) (S.H.)

  • Bedingungslose Liebe ist ein begrifflicher Widerspruch, denn die Auswirkung der Liebe bedingt ihre Existenz. (S.H.)

  • Zweckgebundene Liebe ist wie das Anschreiben beim Kaufmann. Am Ende bekommt man die Rechnung präsentiert und sei es nur in Form von Vorwürfen. (S.H.)

  • Der Unterschied zwischen Lieben und Verlieben: Liebe heißt Hingabe, während Verlieben die Bereitschaft heißt herauszufinden, ob man sich überhaupt hingeben will. (S.H.)

  • Das Besondere definiert sich ncht über den Preis, sondern über die Intention.  (S.H.)



Das Copyright bei allen Aphorismen liegt bei (c) Sigrun Hopfensperger (Hopfensperger-Aphorismen)

 

Zuletzt aktualisiert am: 30.10.2015

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